Missionsdruckerei  > Geschichte
 

MISSION. GESCHICHTE.

Hier und Heute
Geschichte
Bild im Originalformat anzeigen vergrößern

Die erfolgreiche Mischung aus Tradition und Fortschritt lässt uns auf über 83 Jahre Firmengeschichte stolz sein. Die Gleise für eine verheißungsvolle Zukunft sind gelegt, in der wir stets den neuen Anforderungen gewachsen und zeitgemäßen Erwartungen einen Schritt voraus sind.

 

Seit 1923 werden in Reimlingen Qualitätsprodukte für Gewerbliche und Privatkunden hergestellt. Industrie, Handwerk & Agenturen sind überzeugt und bleiben unserer Arbeit treu. Ein hohes Maß an fundiertem Fachwissen, Flexibilität und Termintreue führten zu einem langjährigen, zufriedenen Kundenstamm. Das angemessene Preis-/Leistungsverhältnis wissen all unsere Kunden zu schätzen.

Vertrauen auch Sie darauf, dass Sie mit uns einen Partner gefunden haben, bei dem Ihr Projekt gut aufgehoben ist, der Ihre Vorgaben ermöglicht und mit dem Sie auch ökonomisch einen „guten Griff“ beweisen.

Chronik Missionshaus und Druckerei

Nachdem das Haus (der Altbau des heutigen Missionshauses) unter Dach war, so dass man es nach und nach beziehen konnte, schritt man zur Einrichtung der Druckerei. Druckereileiter wurde ein Herr Köder, Faktor ein Herr Blank und Maschinist war Br. Carl Kroner. In der Buchbinderei arbeitete Br. Pazifikus, der im Dezember auch Postulantenmeister wurde, ein Posten den er jahrzehntelang versehen hat. Die Chronik des Missionshauses berichtet: „im Dezember wurde unter mannigfaltigen Schwierigkeiten der erste Satz vom >Vergissmeinnicht< gehoben.“

1923

19. März (Fest des hl. Josef): Einweihung des Hauses und der Missionsdruckerei. Die Haussegnung nahm der Ortspfarrer, H. H. Streicher, vor. Damit war der erste Schritt zur „Selbstständigkeit“ des Missionshauses getan mit den beiden Standbeinen: Landwirtschaft und Druckerei.

1924

August: Die Druckerei erhält die Vierbruchfalzmaschine mit Heftapparat. Zum ersten Mal wird der Mariannhiller Missions-Kalender in St. Joseph gedruckt: „Das ist eine Sensation allerersten Ranges.“ (Hauschronik)

1926

Im Frühjahr erhält die Druckerei eine neue Setzmaschine und einen neuen Tiegel. „In der Druckerei herrscht reges Leben.“

1929

Die Druckerei erhält von der MAN eine Schnellpresse Terno VI mit Saug-Anlege-Apparat, die Binderei eine äußerst praktische Broschüren-Einhänge-Maschine mit einer Stundenleistung von 1.400 Takten.

In der zweiten Jahreshälfte erhält die Missionsdruckerei einen Anbau von etwa 20 m Länge und 10 m Breite (einstöckig) als Versandraum und Lager für die Kalenderbogen.

1930

Ihre Gesellenprüfung bestehen Ende Oktober Br. Gabriel Recker als Setzer und Br. Dominikus Risch als Buchbinder.

1933

2. März: P. Georg Anton Rottmann wird neuer Druckereileiter.

1935

4. Mai: 4 Buchdrucker machen ihre Gesellenprüfung (unter ihnen Br. Maurus Hügler); als Setzer folgt ihnen am 28. September ein weiterer Bruder.

1936

11. Mai: P. Aquilin wird stellvertretender Druckereileiter, da P.G.A. Rottmann oft unterwegs sein muss.

1937

Am 1. Februar wird eine neue Falzmaschine in Stuttgart (Fa. Brehmer) gekauft.

21. April: Die Hand-Buchbinderei bekommt die dringend notwendige Pappschere der Fa. Kraus & Co./Leipzig.

13. Mai: P. Georg Anton Rottmann wird Hausoberer am Röntgen-Ring 3, Würzburg und Provinz-Prokurator. P. Aquilin wird sein Nachfolger als Druckereileiter.

1939

7. Februar: Die Maschinenbinderei bekommt eine neue Drahtheftmaschine (Fa. Brehmer).

1941

5. März: Der Kalender 1941 ist fertig. Er wurde in 3 Raten gedruckt, weil man nicht sicher war, ob er gekauft würde. Es gab diesbezüglich keine Probleme.

1943

Gegen Jahresende werden in der Druckerei die Maschinen abmontiert, sie kommen zur Fa. Auer in Donauwörth.

1947

24. Juni: Die letzte große Druckmaschine kommt nach Augsburg zur Fa. Haas und Cie.

10. Oktober: Auch in der Druckerei erwacht das Leben wieder. Die Fa. Auer/Donauwörth gibt die Heftmaschine und den Tiegel zurück.

18. Dezember: Wir erhalten die Lizenz für unsere Druckerei und für den St. Josefs-Verlag, aber nur mündlich.

1948

27. Februar: Die Fa. Haas Augsburg bringt für die Druckerei den Dreischneider, den Tiegel und die Handabziehpresse zurück.

2. März: Druckereileiter P. Timotheus Kempf fährt wegen der Druckerlaubnis nach München, hat aber vorerst keinen Erfolg. Das Papier für die Zeitschriften, das von den Mitbrüdern in Amerika gestiftet worden ist, wird am 4. März auf dem Nördlinger Bahnhof ausgeladen.

1949

20. August: Die ersten 10.000 Bogen des Mariannhiller Kalenders kommen von Fa. Haas/Augsburg. Sie werden hier zusammengetragen, geheftet und versandt. Am 1. September können sie ausgeliefert werden. Am 29. September ist die Kalender-Aktion mit über 50.000 Stück beendet.

18. Oktober: Die Schnellpresse „Hexe“ wird von Donauwörth (Fa. Auer) zurückgeholt. „So wird die Druckerei langsam vergrößert.“ (Chronik)

1950

Druckerei – Die Fa. Auer/Donauwörth bringt am 7. Juni den Tiegel „Phönix“ und die alte Setzmaschine und am 10. November eine Druckmaschine und die Einhängemaschine zurück.

1951

Druckerei – Die Fa. Haas/Augsburg bringt am 11. Januar unsere Falzmaschine und am 31. Januar die „Windsbraut“ zurück.

1953

12. September: Br. Magnus Kuhn und Br. Maurus Hügler beginnen in Augsburg einen Kurs zur Ablegung der Meisterprüfung (als Schriftsetzer bzw. als Drucker).

1954

19. April: Der neue Heidelberger Zylinder-Automat für die Druckerei trifft ein. Es ist die neueste Ausführung: Nr. 2 der Serie.

16.-19. Mai: Druckereileiter P. Rupert Wiedemann besucht die „DRUPA“ in Düsseldorf.

17. September: Die Handbuchbinderei zieht einen Stock höher, weil unten der Platz nicht mehr ausreicht. Die Setzerei erhält neue Setzkästen.

1958

9. Mai: P. Pallotti Schanz wir der neue Druckereileiter. Eine Druckmaschine, Marke „Tirfink“ wird angeschafft.

11. September: Eine 2. „Tirfink“ kommt von Schweden auf 2 großen Lastwagen.

1961

25. Februar: Da die Druckerei zu wenig Personal hat, wird ein Drucker – Herr Alfred Sauer – angestellt, der im Missionshaus wohnt.

7. September: Die bisherige Kapelle wird wieder der Druckerei zugeschlagen: für die Handbuchbinderei und den Versand.

1963

Besetzung der einzelnen Abteilungen der Missionsdruckerei vom 1. Oktober 1963

Druckerei: Druckereileiter ist P. Pallotti Schanz; Druckereimeister ist Br. Maurus Hügler, Br. Arnold Ingenhoven; Br. Daniel Wieser; Br. Rhabanus Friedel; Aspirant Franz Maier

 

Setzerei: Br. Nivard Bayer; Br. Wunibald Kraus; Aspirant Clemens Weck

Handbuchbinderei: Br. Pazifikus Werle, Meister; Br. Berthold Lanzinner; Br. Sebastian Fischer; Aspirant Robert Lustinez; Br. Reinhard Wanner

Maschinenbinderei: Br. Franziskus Turba; Br. Reinhard Wanner

Versand: Br. Meinrad Schiele

1964

Druckerei: Herr Alfred Saur

Mai: Mit dem Wechsel des Superiors findet auch ein Wechsel in der Leitung der Missionsdruckerei statt. P. Pallotti Schanz wird Pfarr-Rektor in Maria-Veen. An seine Stelle als Druckereileiter kommt aus Zeitzkofen P. Johannes Hutzler.

15. Oktober: Die Druckerei erhält eine neue Falzmaschine.

30. Dezember: Die Druckerei erhält eine neue Papierschneidmaschine.

1965

5. April: Eine neue Setzmaschine wird gekauft.

1966

Oktober: Montage der neuen Offset-Druckmaschine. Unsere Zeitschrift soll ab dem 1.1.1967 in Offset gedruckt werden.

1967

In der Druckerei wird W. Brossmann (Offsetdrucker) und A. Saur (Buchdrucker) eingestellt.

1969

6. August: Br. Hermann Kraus hat seine Meisterprüfung im graphischen Handwerk mit Erfolg bestanden.

Personalstand am 31.12.1969

In der Druckerei: 9 Brüder und 4 Lehrlinge, dazu die Angestellten Brossmann, Saur und Schäble

 

Im Verlag: 1 Bruder, 1 Reisebruder

1970

18. Juli: Br. Reinhard Wanner kommt von Stuttgart zurück, wo er mit gutem Erfolg seine Meisterprüfung im Buchbinder-Handwerk abgelegt hat.

1971

11. September: P. Johannes Hutzler, Druckereileiter, versieht bis zur Ernennung des neuen Superiors die Amtsgeschäfte.

1982

In der Druckerei wurde eine neue Zweifarben-Offset-Druckmaschine angeschafft.

1983

In der Druckerei: 25 Angestellte

1985

Verbreiterung der Straße an der Nordseite des Hauses, um Stellplätze für die Mitarbeiter in der Druckerei zu bekommen.

1986

Um für die Druckerei einen Büroraum zu schaffen, wird begonnen, den ganzen Flügel von der Pforte bis zum Treppenhaus im Erdgeschoss und im 1. Stock umzubauen, neu einzuteilen und neu einzurichten.

1989

Am 26. April beginnt die Erweiterung der Druckerei. Diese Maßnahme ist notwendig, um die neue Vierfarben-Offset-Druckmaschine aufstellen zu können.

Erwogen wurde ein Anbau an die Druckerei oder gar ein Neubau, doch diese Überlegungen lässt man wieder fallen. Es muss mit dem vorhandenen Raum gehen, wenn man das Schlachthaus und den Trockenraum der Waschküche dazu nimmt. Damit ist das ganze Erdgeschoss des Nordflügels nun von der Druckerei belegt.

1990

1. August: Beim Umbau der Druckerei musste auch die Waschküche verlegt werden. Heute wir die neu eingerichtete Waschküche gesegnet und in Dienst genommen.

1991

1. April: Herr Karl Steinmeyer wird in der Nachfolge von P. Johannes Hutzler der neue Leiter unserer Druckerei.

25. Oktober: Offizielle Abschiedsfeier von P. Johannes Hutzler als Druckereileiter in der Martinsklause in Mönchseggingen mit allen Mitarbeitern. P. Provinzial hat zu dieser Feier eingeladen.

13. November: Die Druckerei hat wieder Raumbedarf. Sie benötigt 2 weitere Zimmer für die Setzerei. Die Lösung: Das Hausbüro kommt in den 1. Stock die bisherigen Büroräume werden der Druckerei zur Verfügung gestellt.

1992

16. Mai: Im Rahmen der 16. Rieser Kulturtage 1992 wird das Druckerei-Gewerbe hervorgehoben. Unsere Druckerei konnte von 10-14 Uhr besichtigt werden. Ca. 200 Besucher kommen.

1997

Das Provinzkapitel 1997 beschließt Anfang Januar in Reimlingen eine neue Heilpraxis und Druckerei zu bauen.

Am 12. Und 13. Juli 1997 begehen Missionshaus und Missionsdruckerei das 75-jährige Bestehen. Die Bevölkerung ist dazu eingeladen.

 
 
© Missionare von Mariannhill | Impressum und Nutzungsbedingungen